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Renditeimmobilien
Die Motivation des käuflichen Erwerbs einer Renditeimmobilie stellt nicht die Selbstnutzung der Immobilie dar, sondern die Verzinsung des investierten Kapitals.
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Die Motivation des käuflichen Erwerbs einer Rendite Immobilie (auch bekannt als Anlageimmobilie) stellt nicht die Selbstnutzung der Immobilie dar, sondern ausschließlich die Verzinsung des investierten Kapitals. Der Investor hat zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilie zu unterscheiden.
Bei Wohnimmobilien liegt der Fokus auf Mehrfamilienhäuser, Immobilien mit mehreren Wohneinheiten. Ein Einfamilienhaus kann genauso zum Zwecke der Renditeerzielung käuflich erworben werden, allerdings dient diese Rendite Immobilienart in der Regel der Selbstnutzung und die Rendite ist für gewöhnlich geringer als bei einem Mehrfamilienhaus.
Die Arten der Gewerbeimmobilien sind vielfältig. Als potentielle Renditeimmobilien kommen beispielsweise in Betracht:
Die Gründe für ein Investment in Wohn- oder Gewerbeimmobilien sind unterschiedlich. Grundsätzlich lassen sich mittels Gewerbeimmobilien gegenüber Wohnimmobilien höhere Renditen erzielen, allerdings ist aufgrund der speziellen Art der Rendite Immobilie die Zielgruppe eingeschränkt. Je spezieller eine Immobilie in seiner Nutzung ist, desto schwieriger ist normalerweise die Suche nach einem neuen Mieter. Die Gefahr des Leerstands ist bei Gewerbeimmobilien höher als bei Wohnimmobilien. Ein räumliches Heim zu haben ist ein menschliches Bedürfnis, insofern ist die Nachfrage nach Wohnraum bedeutend ausgeprägter. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Abwägung ob ein Investor in Wohnimmobilien oder Gewerbeimmobilien investiert, stellt das Mietrecht dar. Während das Mietrecht bei Wohnraum stark gesetzlich reglementiert ist, herrscht bei Gewerbeimmobilien generell viel mehr Vertragsfreiheit wie beispielsweise die Vereinbarung von festen Mietvertragslaufzeiten bis zu 30 Jahren. Die Gesamtnutzungsdauer von Renditeimmobilien ist bei ordnungsgemäßer Instandhaltung von Wohnimmobilien länger als bei Gewerbeimmobilien. Für eine Wohnimmobilie gilt für gewöhnlich eine Gesamtnutzungsdauer von ca. 80-100 Jahren. Die Gewerbeimmobilie hat eine Gesamtnutzungsdauer von bis zu 80 Jahren, wobei es stark von der Art der Gewerbeimmobilie abhängt. Bei Büroimmobilien beispielsweise kalkuliert man mit ca. 50-80 Jahre Gesamtnutzungsdauer und für ein Fachmarktzentrum ca. 30-40 Jahre Gesamtnutzungsdauer. Die Unterschiede in Bezug auf die Gesamtnutzungsdauer bei Wohnimmobilien bzw. Gewerbeimmobilien sind insbesondere darauf zurückzuführen, dass sich die Nutzungsanforderungen im Fortschreiten der Zeit an eine Gewerbeimmobilie zügiger ändert. Eine Immobilie mit gewerblichen Zweck ist schneller technisch überholt als eine Immobilie die zur privaten Nutzung errichtet wurde bzw. genutzt wird. Die Gesamtnutzungsdauer kann im Allgemeinen mittels Modernisierungen sowohl bei Wohnimmobilien als auch bei Gewerbeimmobilien erweitert werden. Das Geschäft mit Mietern von Gewerbeimmobilien ist insgesamt rationaler, Entscheidungen basieren mehr auf Fakten. Während Entscheidungen von Wohnraummietern häufig emotional getroffen werden.
Der Anleger muss für sich individuell festlegen, welche Renditeimmobilienart ihm persönlich mehr zusagt. KARODI wird Sie mit Expertenwissen bei der Entscheidungsfindung umfassend beraten und unterstützen. Sowohl die Wohnimmobilien als auch die Gewerbeimmobilien haben ihre Vorzüge. Es ist auch ein Investment in eine gemischt genutzte Immobilie möglich, in ein sogenanntes Wohn- und Geschäftshaus. Eine solche Immobilienart besteht sowohl aus Wohn- als auch aus Gewerbeeinheiten und würde einen guten Kompromiss darstellen.
Die Renditeimmobilien lassen sich aus der Perspektive eines Investors in vier Klassen unterteilen:
Fazit der Renditeimmobilienklassen
Es lassen sich allgemein mit allen vier Immobilienklassen gute Renditen erzielen. Die Klasse A ist sicherlich die Variante mit dem geringsten Risiko und wenigsten Verwaltungsaufwand, allerdings besteht in punkto Rendite kaum Spielraum nach oben. Hier liegt die Chance der anderen Immobilienklassen, insbesondere bei Klasse C und Klasse D. Wenn man als Investor gewillt ist, vorhandene Probleme erfolgreich zu lösen, lassen sich weit überdurchschnittliche Renditen erzielen. Eine Rendite Immobilie muss stets analysiert werden wie man sie aufwerten kann um höhere Mieten am Markt zu erzielen. Bei Investmentimmobilien basiert deren Wertigkeit bzw. der Kaufpreis primär auf den erzielten Mieten (Rohertrag). Je höher die erzielbare marktübliche Miete ist desto höher ist der Wert der Rendite Immobilie / Anlageimmobilie. Häufig reicht da ein nicht so kostenaufwendiges „Facelift“ aus, um Mehrwerte zu schaffen.
Zum Beispiel Aufwertung der Rendite Immobilie mittels: